Die Weißwurst wurde 1857 vom Moser Sepp im Gasthaus „Zum ewigen Licht“ am Münchener Marienplatz erfunden, das besagt die weit verbreitete Legende. Was aber steckt genau drin in der Münchner Weißwurst? Und wie wird sie hergestellt? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Metzgermeister Thomas von Zerboni beim Weißwurstseminar am 11. Januar 2020 in der Metzgerei Niedermeier. Zu Gast waren Unternehmerinnen und Unternehmer des Gewerbering Taufkirchen, die sich die Herstellung verschiedener Wurstspezialitäten zeigen ließen.

Die Teilnehmer waren äußerst beeindruckt von der handwerklichen Herstellung der Weißwürste und der Auswahl der Zutaten. Charakteristisch für die von der Metzgerei Niedermeier hergestellte „Münchener Weißwurst“ ist ihr Anteil an Kalbfleisch. Nicht fehlen dürfen natürlich ein paar Gewürze und die Petersilie, die Geschmack und Optik der Weißwürste verfeinert. Ihr Fleisch bezieht die Metzgerei Niedermeier von Bauernhöfen aus Ober- und Niederbayern, die nach dem Prinzip der „Offenen Stalltür“ wirtschaften. „Wer möchte, kann hinfahren und sich anschauen, wie die Tiere gehalten werden“, erklärte von Zerboni. Durch die Auswahl der Rohstoffe und den Herstellungsprozess biete man Kunden ein hochwertiges Erzeugnis in Handwerksqualität, dass sich dadurch von den Produkten der Lebensmittelindustrie unterscheide, so der Metzgermeister weiter.

Nachdem das Weißwurstbrät aus dem sogenannten Kutter kommt, ist es bereit zur Abfüllung. Eine Aufgabe, die viel Geschick erfordert, wie die Seminarteilnehmer selber ausprobieren konnten. Danach ging es an den Verzehr. Selbst abgefüllt und frisch aus dem Kessel schmeckten die Weißwürste natürlich besonders gut.

Die Weißwurstseminare werden von der Metzgerei Niedermeier regelmäßig veranstaltet. Interessierte finden die Termine unter www.metzgerei-niedermeier.de oder erhalten Sie telefonisch unter 089/6121323.

 

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